Seminare Gesprächsgruppen

Seminare der Landesstelle Baden-Württemberg zum Thema:

Grundlagen zur Gründung von Gesprächsgruppen:

  1. Was ist bei einer Neugründung zu beachten?
  2. Welche Voraussetzungen sind notwendig?
  3. Wann beginnen?
  4. Wie mache ich meine Gruppe bekannt?
  5. Öffentlichkeitarbeit gestalten 

Die nachfolgende Seminarreihe ist für alle geeignet die in der Gesprächsgruppenarbeit bereits aktiv tätig sind, oder sich dafür interessieren. In dieser Reihe werden aktuell alle Themen rund um die Gesprächsgruppenarbeit behandelt. Es können einzelne Themen gebucht oder auch Themenblöcke nach Bedarf zusammengestellt werden.

„Gruppenabende leiten und Gespräche moderieren“ 
In diesem Seminar geht es um die Unterscheidung von Gruppenleitung und Gesprächsleitung und um das Kennenlernen der typischen Phasen eines Gruppenprozesses. Gruppenregeln und -rituale werden gemeinsam bezüglich ihrer Effekte und ihres Nutzwerts für die Gruppenarbeit reflektiert.

„Neue in der Gruppe – was ist zu beachten?“ 
Für die Dynamik von Selbsthilfegruppen ist es von hoher Bedeutung, dass möglichst immer wieder neue Menschen eine Gruppe lebendig halten. In diesem Seminar wollen wir uns damit befassen, wann eine Gruppe tatsächlich neue Teilnehmer aufnehmen kann und wie die Gruppe dann auch einen guten und für Neue akzeptablen Umgang mit ihnen finden kann. Thema ist hier auch der Umgang mit Teilnehmern, die von Institutionen zur Selbsthilfe geschickt werden.

„Verantwortung teilen – aktive und mitverantwortliche Gruppenmitglieder ermöglichen und unterstützen“ 
In diesem Seminar wird die Verantwortung als Gruppenmitglied und als Gruppenleiter reflektiert. Es geht dabei auch um Macht und Grenzen im Gruppenprozess. Möglichkeiten und Grenzen einer arbeitsteiligen Übernahme von Verantwortung für die Gruppe werden diskutiert.

 „Finanzielle und sächliche Unterstützungen für die Arbeit in Gesprächsgruppen“
Die Suchtselbsthilfe wird von der Politik, von Kranken- und Rentenversicherungen, aber auch von Betrieben und Sponsoren vielfältig gefördert. Das Seminar soll eine Entscheidungshilfe bieten für eine sinnvolle und korrekte Nutzung dieser Fördermöglichkeiten und den Umgang mit den erforderlichen Verwaltungsabläufen erleichtern.

„Was macht die Wirksamkeit der Selbsthilfe aus und wo stößt sie (notwendigerweise) an ihre Grenzen?“ 
Es geht darum, neben den Stärken der Selbsthilfe auch deren Grenzen und damit auch die notwendigen Grenzen eines ehrenamtlichen Helfens zu erkennen und in eine persönliche Haltung und in ein Gruppenprofil umzusetzen: Grenze als konstruktiver und schützender Handlungsrahmen.

„Rat geben und persönliche Entscheidungen annehmen“ 
Hier geht es darum, neben den Stärken der Selbsthilfe auch deren Grenzen und damit auch die notwendigen Grenzen eines ehrenamtlichen Helfens zu erkennen und in eine persönliche Haltung und in ein Gruppenprofil umzusetzen: Grenze als konstruktiver und schützender Handlungsrahmen.

„Was ist eine„Störung“ in der Gruppenarbeit und wie gehe ich damit um?“ 
Hinter dem Begriff der Störung verbergen sich zum einen die Befindlichkeiten der einzelnen Gruppenmitglieder zum anderen aber auch Haltungen und Selbstverständnis der einzelnen Gruppe. Indem beides ins Bewusstsein gehoben wird soll ein angemessener Umgang mit Störungen in der Gruppenarbeit ermöglicht werden.

„Verschwiegenheit und Persönlichkeitsschutz in der Gruppe“
Die Forderung nach Verschwiegenheit verkürzt die wichtige und komplexe Frage, wie in einer Gruppe, trotz aller Erfahrungen von Abhängigkeit und Missbrauch, ein Raum für Vertrauen geschaffen werden kann: Achtung vor anderen und vor mir selbst in der Begegnung!